Fluval Edge

Varianten: Edge I und Edge II

Größen: 23/46 Liter

Fluval Edge I Nanoaquarium mit 23l Fassungsvermögen, schwarz
Fluval Edge II Nanoaquarium mit 46l Fassungsvermögen, schwarz
  • Wertung: 70 % 70% 70%

Merkmale

  • Nano-Aquarium
  • Volumen: 23/46 l

Varianten:
Edge I (23 l, Maße: 43 x 26 x 37 cm, Farben: schwarz, weiß, zinn)

Edge II (46 l, Maße: 43 x 26 x 59 cm, Farben: schwarz, weiß)

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Vorteile

Besonders attraktives Design

Außenfilter, Schutzkappe für Baby-Garnelen

Durch Abdeckscheibe kann gut von oben aus beobachtet werden

 

Nachteile

Beleuchtung etwas schwach, v.a. in den Ecken bei Edge I

Evtl. nicht ganz leise, Filterdeckel vibriert

Kein Heizstab im Set

Kleine Öffnung macht Pflege umständlich

Etwas teurer

Mondlicht nur manuell schaltbar

Lieferumfang

Nano-Aquarium, sechsseitig geschlossen
LED Lampe (21/42 LEDs)
Außen- (Rucksack-)Filter
Aqua Plus, Leitungswasser-Aufbereiter, 30 ml
Cycle, biologischer Aquarienzusatz, 30 ml

(Herstellerangaben, ohne Gewähr)

 

Beschreibung

Das Fluval Edge vom Hersteller Hagen existiert aktuell in zwei Größen, nämlich als Fluval Edge 1 mit 23 Litern und als Fluval Edge 2 mit 46 Litern Volumen. Die Grundfläche bleibt gleich, das zusätzliche Volumen entsteht dadurch, dass das Edge II höher ist.

Besonders auffällig ist das wirklich stylishe Design, das Edge ist schön anzusehen! Dies liegt u. a. am geschlossenen System, d.h. die obere Abdeckung schließt das Aquarium ohne sichtbare Wasserlinie ab. Die Optik wird auch das Hauptargument für die meisten Käufer sein, sie bringt aber auch Nachteile mit – und auch darüber solltest du dich schon vor dem Kauf informieren!

Zusätzlich zum Design ist ein weiterer Vorteil des geschlossenen Systems, dass man beim Edge im Gegensatz zu vielen anderen Nano-Sets wunderbar von oben beobachten kann! Es ist mal etwas anderes, z.B. Garnelen von oben zu betrachten und nicht bloß von der Seite.
Die Sache hat aber einen Haken: Durch das geschlossene System wird die Wartung und Pflege erheblich erschwert! Diesen Nachteil erkauft man sich durch die schöne Optik, man sollte es nur vor dem Kauf wissen. Die Wartungsöffnung ist nicht groß und das „Gärtnern“ fällt dadurch schwerer als bei anderen Sets – will man mal mit der Hand ins Aquarium, muss man vorher sogar etwas Wasser ablassen, da das Becken sonst überläuft.

Das kleinere Edge I ist besonders für Garnelen gut geeignet, da es bei 23 Litern durch die geringe Höhe (keine Würfelform) vergleichsweise viel Bodenfläche bietet, die die Garnelen besiedeln und abweiden können.

Die LED-Lampe fällt leider etwas schwach aus und insbesondere beim Edge I ist das Licht zu mittig und reicht zu wenig in die seitlichen Bereiche des Aquariums. Lichthungrige Pflanzen werden wahrscheinlich nicht gut gedeihen, das sollte beim Pflanzenkauf unbedingt beachtet werden.
Das integrierte Mondlicht ist eine gute Idee, die aber leider nicht zu Ende gedacht wurde: Es kann nur manuell von Hauptlicht auf Nachtlicht umgeschaltet werden und da es sich um einen Stromkreis handelt, ist die Schaltung mit einer Zeitschaltuhr nicht möglich. Schade!

Der außen angebrachte Rucksackfilter ist leistungsstark genug und stört nicht im Innenraum des Beckens. Der Ansaugstutzen verfügt auch über eine Schutzkappe, damit keine Baby-Garnelen in den Filter gelangen können. Teilweise beschreiben die Nutzer, dass die Pumpe etwas laut sei bzw. dass die obere Abdeckung des Filters vibriert und deshalb das Fluval Edge insgesamt nicht leise genug betrieben werden kann – hier kann man wohl Glück oder Pech haben.

Ein Heizstab fehlt leider, auch Bodengrund wird nicht mitgeliefert (was hinsichtlich des Preises durchaus angemessen wäre). Will man nur Garnelen halten, denen Zimmertemperatur ausreicht, so ist keine Heizung nötig – man sollte aber bedenken, dass ein Nanobecken schnell auskühlt, wenn man im Winterhalbjahr z.B. in den Urlaub fährt und die Zimmerheizung ausstellt. In diesem Fall und auch, wenn man Tiere halten will, die höhere Temperaturen benötigen, muss eine Heizung für das Aquarium dazu gekauft werden.

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Aquarium-Sets Fisch-Logo klein 32 Pixel

Durch die geringe Wassermenge kann ein Nanobecken etwas anfälliger sein – bitte mach dich ausreichend schlau! Meine Buchempfehlungen:

Aquarium, Das große GU Praxishandbuch
Nano-Süßwasseraquarien

Fazit

Das Fluval Edge hinterlässt einen gemischten Eindruck: Herausragendes Design und gute Ideen gepaart mit Schwierigkeiten in der Praxis (Wartungsarbeiten) und schwache Beleuchtung. Meiner Meinung nach können die Vorteile die Schwächen nicht ganz ausgleichen, aber wer sich darüber im Klaren ist und es ausprobieren möchte, v.a. wer von der schönen Optik beeindruckt ist, der kann zugreifen!

Allen anderen empfehle ich eher den Dennerle Nano Cube.

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